Umweltschutz-Ja-Sager

Du würdest dich als umweltbewusst bezeichnen, richtig? Wer nicht? Du bist Umweltschutz! Wir alle sind es. Die deutschen gelten als weltweit sehr umweltbewusstes Volk. Ein schönes Klischee, was andere von einem haben können.

Wir lügen uns alle ordentlich was in die Tasche. Umweltschutz ist so ein schönes, abstraktes Wort, was wir ganz toll als gute Sache abnicken können. So polemisch wie ,,Sicherheit” oder ,,Wohlstand”. Wenn die Umsetzung, das Mitmachen nur nicht so anstrengend wäre. Das sollen die anderen mal machen.

Wir haben uns derart an unser komfortables Leben auf Kosten anderer gewöhnt, empfinden diese Lebensart gar als selbstverständlich und notwendig, dass wir nicht bereit sind, uns auch nur mit dem Gedanken zu befassen, dass dieser Luxus in vielerlei Hinsicht gefährlich ist. Von jenen, die diese Gefahren völlig abtun, möchte ich nicht anfangen zu sprechen.

Angefangen bei Lebensmitteln, die alle nichts mehr kosten dürfen. Von denen niemand in der Kette der Erzeuger mehr etwas für die Arbeit bekommt, damit wir hier unsere Mango zum selben Preis wie in Thailand essen können.

Über die Kleidung, die kiloweise zu unglaublich niedrigen Preisen verkauft wird, weil sie in Ländern, in denen es unsere Gesetze für Kinder- und Arbeitsschutz nicht gibt, hergestellt wird. Die sind uns egal. Hauptsache unsere Kinder können billige Firmenlogos durch die Gegend tragen.
Aber wehe, man spricht hier davon, ein Werk eines Fahrzeugherstellers zu schließen, der seit Jahren seine Kunden nach Strich und Faden belügt.

Bis hin zu den fossilen Brennstoffen, die bekanntermaßen bald ausgehen und sowieso längst als Energiequelle hätten ausgetauscht werden sollen, wäre da nicht die verdammte Bequemlichkeit.
Die geht so weit, dass selbst unseren Jüngsten keine körperliche Bewegung mehr zugetraut wird und denen damit von klein auf die Chance genommen wird es anders zu erleben.

Es geht mir nicht um die dummen, die es nicht begreifen wollen.
Es geht mir hier um jene, die es besser wissen und trotzdem unwillig sind, aus ihrer bequemen Position heraus zu kommen.
Es geht mir um jene Menschen, die es besser wissen, die sich in Dingen der Bequemlichkeit aber gerne an den Unverbesserlichen orientieren.

Jene, die bei Lufttemperaturen um 40°C immer noch darauf bestehen, ihre faulen Hinterteile in ihren rollenden Hitzeerzeugern (Verbrennung!) durch die Weltgeschichte zu rollen, obwohl sie genau wissen, dass sie damit aktiv zur Verschlechterung der Situation beitragen.

– „Ich fahre nicht mit dem Fahrrad zur Arbeit“ – obwohl der Arbeitsplatz unter 1km entfernt ist.

– „Ich bin schon Vegetarierin, sollen die anderen auch erst mal aufhören Fleisch zu essen!“

– „Das kommt doch sowieso alles auf den selben Haufen – warum soll ich es vorher mühsam trennen?“

…und noch etliche andere Ausreden, in denen gerne auch mal die eigenen Kinder als Grund für die eigene Faulheit vorgeschoben werden.

Wir werden keinen Millimeter vorwärts kommen, wenn niemand bereit ist, Opfer zu bringen.

Nichts wird sich ändern, wenn alle auf ihre ganz persönlichen Ausnahmen bestehen.

Aber statt nur zu motzen, erinnere ich mich lieber an jene, die zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit Öffentlichen unterwegs waren. Ob die das alle freiwillig gemacht haben, sei mal dahin gestellt. Es gab sicher einige, die lieber den eigenen Wagen genutzt hätten, genauso wie es sicher einige gegeben hat, die lieber nicht das Auto genutzt hätten. Danke.

Intelligenter sein ist anstrengend.

Happy Overshoot Day everyone!

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Kochbuch 06 – Bedrängnis

Die hier erzählte Geschichte und alle dazugehörigen Teile, sind frei erfunden. Jedwede Ähnlichkeit zu real existieren Menschen oder Ereignissen ist zufällig. Der Anfang dieser Geschichte ist hier zu finden: Kochbuch 01

Einige dieser Geschichten könnte man vielleicht in anderen, problematisch ausgegangenen Ehen auch wiederfinden. Andere wiederum sind derart wahnsinnig, dass ich beim Aufschreiben denke, dass sie mir niemand glauben wird. Vielleicht würde ich sie selbst nicht glauben, würde ich sie nicht selbst erleben. Aber die Entscheidung über Glaube oder Unglaube kann ich nicht fällen. Ich halte einfach fest, was mir widerfahren ist.

So, wie ich gerade daran zweifle, dass mir jemand glaubt, habe ich an meinem Verstand gezweifelt, als ich dieses Wochenende nach Hause kam und sah, was ich jetzt schildern werde.

Als diese Dinge geschahen, arbeitete und wohnte ich während der Woche bei einem Freund in Aachen und fuhr am Wochenende nach Hause in meine eigene Wohnung nach Essen.

Sobald ich in die Wohnung kam, öffnete ich immer zuerst die Fenster und zog die Rollos hoch, um zu lüften. Aus Rücksicht auf meine Nachbarn, ließ ich an manchen Wochenenden die Rollos unten und öffnete lediglich die Fenster. Meist weil es schon sehr spät am Abend war und die Rollos sehr laut sind. So auch an diesem bestimmten Wochenende. Als ich sie am nächsten Morgen dann hoch zog blickte ich hinaus in den Hof, wo sich meine Garage und ein kleiner Garten befanden, die ich quasi alleine nutzte. Ich sah, dass dort einige Dinge, darunter auch das Laufrad meines Sohnes und mein Räucherschrank, mitten im Garten verteilt lagen.

Ich erschrak über diesen Anblick aber mein erster Gedanke, neben dem Schrecken, war die Frage, ob ich diese Dinge möglicherweise selbst dort habe liegen lassen und mich einfach nicht mehr daran erinnerte. Es war einfach alles aufgehäuft und lag verteilt da, was nicht meine Art ist.
Ich ging auf den Hof und schaute aus der Nähe, ob etwas auf einen Einbruch oder Diebstahl hinwies. Doch nichts fehlte und es war auch nichts zerbrochen oder beschädigt.

Nach einer rationalen Erklärung suchend und hoffend, dass meine Nachbarn vielleicht ihren Wagen im Hof gewaschen hatten, wie sie es manchmal taten, schritt ich etwas beschämt zu den Nachbarn über mir, um zu klingeln und zu fragen, ob sie eventuell die Dinge so im Garten umgestellt hatten. Sie konnten mich nicht beruhigen. Mitbekommen hatten sie auch nichts.

Die Gewissheit über die Wahrscheinlichkeit, dass Hagar oder einer ihrer Handlanger sich mit ihrem bisher nicht abgegebenen Haus- oder Garagenschlüssel Zutritt während meiner Abwesenheit verschafft hat, wurde größer und bereitete mir immer mehr Unbehagen.

Der Austausch von Schlössern und die Installation von Kameras sollten also nun der Status sein, an dem sich dieser Konflikt gerade befindet?

Streng genommen sollte mich das wohl nicht mehr überraschen, nachdem ihr Mann und ihre Brüder mittlerweile sogar vor halsbrecherischen Manövern nach einem der Umgangstermine nicht zurück schreckten.

Mittlerweile hatten die Umgangstermine bzw die Treffen zur Übergabe, den Charakter eines illegalen Handels auf einem Parkplatz angenommen und ich bin fest davon überzeugt, dass Menschen, die das aus der Entfernung sehen, etwas in der Art auch annehmen.

Nachdem ihre Brüder und ihr neuer Mann mich auf einem öffentlichen und zentralen Parkplatz mit ihren Autos bedrängt und bedroht hatten, musste ich gerichtlich durchsetzen, dass wir dazu übergehen uns auf dem Parkplatz der örtlichen Polizei zu treffen und dort den Empfang unseres Sohnes durchführen.

Bei diesen Übergaben blieb sie zu Hause und schickte ihren Mann. Ob dieser ihr befiehlt dort zu warten oder sie ihm befiehlt die Übergabe mit mir durchzuführen, weiß ich nicht. Um das Clichée der armen, unterdrückten Frau mit Kopftuch aber nicht zu befeuern, denn sie ist das Gegenteil und der lebende Beweis dafür, dass es ein reines Clichée ist, sage ich, dass sie die Fäden in der Hand hält. Auch, was die Übergabe und ihre ausbleibende Teilnahme daran betrifft.

Für mich zählte nur, was gerichtlich geregelt war. Wer anwesend sein durfte und wer nicht. Das war keine Härte meinerseits, sondern das Resultat von 13 Verfahren, das 14. war zur Niederschrift dieses Textess grade im Anflug, innerhalb von 2,5 Jahren, die gegen mich angestrengt wurden. Ich achtete mittlerweile auf jedes geschriebene Wort.

Jedenfalls kamen sie, entweder ihr neuer Ehemann oder der Bruder, den sie während unserer Ehe noch gerichtlich auf Distanz halten wollte, wortkarg und latent aggressiv, meinen Sohn ungeduldig zu mir hin- oder von mir wegzerrend. Und sie ist nicht dabei.

Nach dem letzten Treffen, ich hatte meinen Sohn gerade zu diesem Parkplatz zurück gebracht und er war wie immer verspätet abgeholt worden, bemerkte ich auf dem Rückweg plötzlich, wie ein Auto auf der Landstraße auf der ich unterwegs war, hinter mir sehr schnell zu mir aufschloss. Ich erkannte bald, dass das Auto welches da angerast kam, jenes war, in dem Hagars Bruder und ihr Ehemann meinen Sohn abgeholt hatten. Es war noch ein weiteres Kind im Auto.

Der Fahrer fuhr auf, ließ den Motor aufheulen und ich fühlte mich schnell bedrängt und genötigt selbst auf fast 100 km/h zu beschleunigen. Kurz überlegte ich, ob ich mal die Bremse antippe, um ihn zu erschrecken, doch ich verwarf diesen Gedanken schnell wieder, da mein Sohn ja auch in dem Auto saß und ich nicht riskieren wollte, dass ihm durch mein Verhalten etwas passiert. Es blieb mir also nichts, als diese Nötigung über mich ergehen zu lassen.

Fünf Minuten später, die sich für mich wie Stunden anfühlte, war der Spuk vorbei und der Wagen raste in halsbrecherischer Geschwindigkeit an mir vorbei. Mein Sohn winkte mir im Vorbeifahren zu.

Schweißgebadet fuhr ich rechts ran, um kurz auszusteigen und ein paar Minuten durchzuatmen.

Während dieses Manövers hatte ich ernsthaft damit gerechnet, dass mir etwas zustößt, war aber außergewöhnlich gefasst. Diese Anspannung löste sich jetzt und während mir die Bilder durch den Kopf flogen, was alles hätte passieren könen, wählte ich wie in Hypnose eine Nummer aus meiner Anrufliste. Meine Mutter ging ran.

So schwierig es nun auch war ausgerechnet mit ihr in dieser Situation zu sprechen, schließlich wollte ich mich beruhigen und nicht sie besorgen, ließ ich mich auf ein simples Gespräch, etwas small-talk ein.

Sie fragte mich gelassen, ob ich gerade meinen Sohn abgegeben hatte und ob alles gut gelaufen war. Ich antwortete „klar, was soll schief gehen?“
„War deine Ex auch da?“ fragte sie und ich antwortete, dass wie immer nur ihr Mann dagewesen war.
Sie beendete darauf bald das Gespräch mit einer Einladung zum Essen und wir verabschiedeten uns voneinander.

Sie sollte doch bitte nur in der Leitung bleiben. Zwar wollte ich ihr nichts von dem sagen was gerade vorgefallen war, doch wollte ich einfach jemanden haben, der gerade am anderen Ende dieses Telefons ist.

Einen Abend zuvor hatte ich mit meinen Eltern tatsächlich noch die Diskussion, ob es nicht vielleicht vernünftig wäre vorrübergehend meinen Sohn zu „vergessen“ und auf den Streit vor Gericht wegen Durchführung von Übernachtungen zu verzichten.

Aber das kam für mich ebenso wenig in Frage, wie die Erwähnung dessen, was gerade kurz vor diesem Anruf vorgefallen war. Ich ließ sie also das Gespräch beenden und verabschiedete mich und fuhr weiter.

Mein Freund, dem ich diese Geschichten erzähle, versucht mich immer zu beruhigen und mir zu sagen, ich soll mich nicht von meiner Ex und ihren Schikanen einschüchtern lassen, nicht paranoid werden, weil sie das genau erreichen will.

Rational weiß ich, er hat recht aber wie zum Teufel soll ich das bitte machen? Seit diesen Vorfällen ertappe ich mich wieder dabei, wie ich genauer hinter jede Ecke schaue. Selbst die Sorge, dass sie etwas an meinem Auto manipuliert oder manipulieren lässt, habe ich besagtem Freund bereits genannt.

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In eigener Podcast-Sache

Erfüllst du die folgenden Bedingungen:
– du hörst gerne Soundtracks und Musik aus Filmen und Videospielen,
– du bist der englischen Sprache mächtig oder verstehst sie zumindest gesprochen,
– du hast Geduld mit Leuten, deren Muttersprache nicht englisch ist, die es aber mehr oder weniger erfolgreich versuchen zu sprechen,
– du hörst gerne Podcasts oder willst damit anfangen,

dann solltest du dir die brandneue und aktuelle Folge der “Broken Chair Scores” anhören. Drei Kerle, von denen ich einer bin, die sich über einen Aspekt ihrer Leidenschaft austauschen und vorher den Aufnahmeknopf drücken.

https://brokenchairscores.blogspot.com/2019/07/episode-25-special-one-hit-wonders.html

Was für diesen Blog gilt, gilt auch für den Podcast: gerne Kommentare und Emails schreiben, Rückmeldung geben, Applaus, Buh-Rufe und das ganze Spektrum dazwischen.

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Kantiger Mut

„Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ schrieb einst Immanuel Kant.

Menschen sind gerne sicher, sind gerne abgesichert. Um diese Absicherung und Sicherheit zu erreichen, ist Nachfragen ein probates Mittel. Wer fragt, ob sie etwas machen darf, sichert sich ab und kann dann, im Falle eines Falles sagen „ich habe doch gefragt“. Verantwortung abgeben.

Fragen bringt aber auch ein bestimmtes, großes Risiko mit sich: die Antwort könnte nicht die sein, die man hören möchte.

Wer zu seiner Vorgesetzten geht und dort fragt, ob er während der Mittagspause auch nach Hause darf, muss damit rechnen, dass die Vorgesetzte, verwundert über diese Frage, ein Verbot ausspricht, wo vorher womöglich keines existiert hat.

Abgesehen davon, dass nun also ein neues Gesetz existiert, ist der Chef auf diese Möglichkeit aufmerksam geworden und könnte Maßnahmen ergreifen, um Übertretungen festzustellen.

Müßig zu sagen, dass nun natürlich oft der kindische Widerstand beginnt, in dem die fragende Person, die sich ja bloß absichern wollte, auf ihre Freiheit pocht und sagt, sie sei ein erwachsener Mensch, den man nicht einsperren kann. Das nur ein Beispiel.

Das schlimmste an der Nutzung des eigenen Verstandes ist, dass man Verantwortung für die Folgen übernehmen muss.

Stehe ich am Rand einer Straße, die ich gedenke zu überqueren, an der weit und breit kein Auto zu sehen ist, und gehe trotz der roten Fußgängerampel, die mich ganz klar zum Stehenbleiben auffordert, einfach über die Straße, muss ich, falls doch ein Auto aus dem Hyperraum erscheint und mich gerade dann platt fährt, die Verantwortung dafür übernehmen und kann nicht sagen, ich hätte mich an die Regeln gehalten. Das aus dem Hyperraum erscheinende Auto kann nicht belangt werden.

In einem meiner früheren Posts habe ich gesagt, dass Intelligentsein anstrengend ist. Nicht nur, weil man selbst viel denkt, sondern weil man auch für andere mitdenken muss.

Der Straßenverkehr ist hierfür tatsächlich ein ausgezeichnetes Beispiel. Hier ist es zwangsläufig notwendig für alle Verkehrsteilnehmer, die sich um mich herum auf der Straße befinden, mitzudenken. Immer überlegen, wie sich der andere wohl jetzt im schlimmsten Fall verhalten könnte. Vorausschauend. Ist anstrengend, muss aber sein.

Selbst nachdenken heißt, sich darüber Gedanken zu machen, was situationsabhängig für sich selbst und die Mitmenschen vernünftig ist und sich nicht sklavisch an allgemeines Regelwerk zu halten, was andere definiert haben, um sich möglichst, jedoch unmöglich gegen alle möglichen Fälle abzusichern.

Der fiktive Charakter Dr. House hat in einer Folge der Serie folgenden Satz gesagt: “Rules are guidelines for morons who can’t make up their own minds!”

Ich liebe diesen Satz. Auch wenn er ihm in dieser Szene natürlich dazu dient, seinen Kopf durchzusetzen, gibt er doch wunderbar das wider, was Paragraphen- und Prinzipienreiter sind und nimmt religiöse Menschen mit, die sich ebenso gerne sklavisch an das halten, was geschrieben steht, weil sie dem Allgemeingültigkeit zusprechen.

Nun ist es selbstverständlich nicht leicht, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen und es bedarf einiges an Übung und Erfahrung. Darum heißt der wunderbare Satz des Herrn Kant auch nicht einfach im Imperativ „bediene dich deines eigenen Verstandes!“, sondern „habe den Mut (…)“, was ein signifikanter Unterschied ist, der anerkennt, dass es Überwindung und Mut kostet. Er erkennt an, dass es leichter ist, sich an bereits gedachten Dingen und Regeln zu orientieren und auf Nummer sicher zu gehen, statt das Risiko einzugehen, Verantwortung zu übernehmen.

Es ist eine Ermutigung zur Emanzipation. Vielleicht hätte das Zeitalter der Aufklärung besser „Emanzipation“ geheißen. Allerdings stellt sich darauf die Frage, was die Frauenbewegung dann für einen Begriff gewählt hätte. Aber das überlasse ich den Science Fiction-Autoren.

Die Frage, die ich mir in so vielen Situationen stelle, lautet, ob ich wirklich jemanden brauche, der mir in so vielen Dingen alles vorkaut oder ob nicht einfach ein gesundes Maß an Bildung und Verstand hier ausreichen.

Und damit habe ich mir schon meine eigene Antwort gegeben, weil ich nicht von jedem Menschen erwarten kann, dass er oder sie so viel Bildung oder Verstand aufbringt. Allerdings kann ich, und reihe mich hier ganz unbescheiden neben den Herrn Kant, zum Mut auffordern.

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